24. Februar 2014

Business Model Wizard

Innovationen erfolgreich am Markt umsetzen

Firmen wie Google und Apple haben eindrucksvoll gezeigt, dass jede Innovation eines entsprechenden Geschäftsmodells bedarf. Die Wahl des richtigen Geschäftsmodells ermöglicht Firmen, sich gegenüber ihren Konkurrenten durchzusetzen, um langfristig auf dem Markt zu bestehen.

P1010842klDiese Kriterien sind insbesondere für die schnelllebige Softwareindustrie ein wesentlicher Erfolgsfaktor. Der Business Model Wizard ist ein Prototyp zur ganzheitlichen und standardisierten Beschreibung von Geschäftsmodellen für die Softwareindustrie. Er unterstützt sowohl Gründungsunternehmen als auch bereits existierende Softwarefirmen bei der Konstruktion, Analyse, Optimierung und dem Controlling ihrer Geschäftsmodelle. Eine Verknüpfung zur Prozessebene ermöglicht die Berücksichtigung aktueller Informationen aus den Geschäftsprozessen, um bei Bedarf Anpassungen am zugrundeliegenden Modell vorzunehmen. Adressiert werden zum Beispiel die strategische Ausrichtung, die Erlösmodelle sowie Produkterstellung und –vertrieb.

Schnittstellen zu externen Informationsquellen ermöglichen die Berücksichtigung aktueller und relevanter Informationen eines Geschäftsmodells. So können mithilfe des Business Model Wizards ähnliche, bereits am Markt existierende Geschäftsmodelle als Referenz zur Bewertung des eigenen Geschäftsmodells herangezogen werden. Durch bereitgestellte Marktdaten wie Branchenumsätze, Entwicklungsprognosen oder Konkurrenzanalysen können Marktentwicklungen erkannt und dynamisch berücksichtigt werden. Dazu werden auch semantische Wissensnetzwerke verwendet, die durch eine benutzerfreundliche Visualisierung jederzeit interaktiv durchsucht werden können.

Der Business Modell Wizard verfügt zudem über einen Transformationsmechanismus, der die Überführung eines Geschäftsmodells in ausführbare Geschäftsprozesse ermöglicht (top-down).

Auf Prozessebene lassen sich mithilfe des Business Model Wizards Prozesskennzahlen mit dem aktuellen Geschäftsmodell verknüpfen. Somit wird ein kontinuierliches Monitoring des zugrundeliegenden Geschäftsmodells ermöglicht, um bei Erreichen kritischer Schwellenwerte direkt handeln zu können (bottom-up).

Beteiligte Organisationen

Conweaver

Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) GmbH

Fraunhofer Institut für Graphische Datenverarbeitung (IGD)

SAP

Software AG

TU Darmstadt

Ansprechpartner:

Christina Di Valentin
Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH
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Dr. Dirk Werth
Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH
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